Back Basics

Biskuit/ Wiener Boden (hell)

Hallöchen,

hach ist das aufregend, mein erster wirklicher Beitrag hier auf meinem Blog. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll.

Jedes Motiv will ja auf etwas leckerem platziert werden also fangen wir bei Schritt 1 an, was es zu einer Torte braucht. Ich möchte euch heute ein Grundrezept vorstellen für einen

Biskuit/ Wiener Boden

Die Zutaten:

6 Eier
200 g Zucker
75g Mehl
75g Stärke
75g Butter
1/2 TL Vanilleextrakt
1 Pr. Salz

Die Zubereitung:

  1. Eier zusammen mit dem Zucker und der Pr. Salz schaumig schlagen bis sich die Masse verdreifacht hat.
  2. Mehl und Stärke mischen, über die Eier-Zucker-Masse sieben und vorsichtig unterheben.
  3. Butter schmelzen. Anschließend erkalten lassen.
  4. Etwas von der Masse zu der Butter geben, gut mischen und zusammen mit dem Vanilleextrakt dann unter den restlichen Teig heben.
  5. Den fertigen Teig nun in eine eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform (ca. 25 cm) geben.
  6. Bei 160-180 Grad Oberunterhitze den Teig nun 30-40 Minuten backen.
  7. Anschließend aus dem Ofen nehmen, vom Rand lösen und komplett erkalten lassen.

Tipps und Tricks:

  1. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
  2. Die Butter erkalten lassen. da sie sonst klumpt.
  3. Mehl und Stärke VORSICHTIG unter heben, da sonst die Eier-zucker-Masse wieder zusammen fällt.
  4. Nur den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, da sonst der Teig nicht „wachsen“ kann.

 


Es gibt natürlich eine Menge Möglichkeiten einen Biskuit Boden herzustellen. Mit Mehl und ohne Speisestärke, mit oder ohne Butter, mit Aromen wie Vanille oder auch ohne. es gibt welche die trennen die Eier und schlagen sie separat auf und heben das Eiweiß dann unter die Masse. Man kann sie aber auch komplett mit dem Zucker aufschlagen. Ich denke es gibt kein richtig oder falsch. Einem selbst muss es von der Vorgehensweise her angenehm sein und vor allem das Ergebnis sollte einem gefallen. Die Böden, wenn man sie denn richtig nach Anleitung zubereitet, gelingen in allen Varianten. Ich habe viele Rezepte gelesen, noch nicht alle ausprobiert aber mich erstmal für die euch oben angegebene Variante entschieden.(:

Ich habe auch diesen noch nicht sooo oft gebacken, da ich ja grade erst richtig los lege. ABER schon nach dem ersten Versuch, welcher natürlich in die Hose gegangen ist…

…kann ich euch schon Tipps und Trick verraten, was man auf jeden Fall machen muss und was auf gar keinen Fall! 😉

Bei der Zubereitung gibt es nun auch hier zwei Vorgehensweisen. Eine „kalte“ und eine „warme„. Ich bevorzuge die kalte, da ich aktuell noch kein Thermometer besitze. Dauert zwar etwas länger aber klappt!

Bei der „warmen“ Variante schlagt ihr die Eier zusammen mit dem Zucker über einem warmen Wasserbad auf, bis die Masse ca 45 Grad erreicht hat. Anschließend nehmt ihr die Masse von dem Kochfeld und rührt sie weiter, bis sie knapp wieder 25 Grad erreicht hat. Das dient dazu, dass sich die Masse schneller verbindet und auch so bleibt.

Ich mische die Eier, das Salz und den Zucker und schlage dieses nun so lange auf (kann bis zu 15-20 min dauern) bis es schön Schaumig ist und die Masse das 3 fache an Volumen zugenommen hat. Anschließend siebe ich das Mehl mit dem Backpulver drüber und hebe alles vorsichtig mit einem Spachtel unter.

ACHTUNG! Mein Tipp! Hierbei nicht den Mixer nehmen, da ihr sonst das Volumen schnell wieder aus der Masse rühren könnt. Währenddessen schmelzt ihr die Butter. Auch diese solltet ihr wieder etwas abkühlen lassen. Nun nehmt ihr ein bisschen von der Masse und hebt sie unter die geschmolzene Butter. Wenn sich dies gut verbunden hat, könnt ihr es mit dem Vanilleextrakt unter die restliche Masse geben und alles nochmal vorsichtig aber gut verrühren.

Den fertigen Teig könnt ihr nun in eine eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform (ca. 25 cm) geben. Bitte achtet hierbei, dass nur der Boden mit Backpapier ausgelegt sein darf, da der teig sonst nicht „wachsen“ kann.

Bei 160-180 Grad Oberunterhitze müsst ihr den Teig nun 30-40 Minuten backen.

Nach dem Backen, den Boden mit einem Hilfsmittel vorsichtig vom Rand lösen und knapp 10 Minuten abkühlen lassen. Danach könnt Ihr den Kuchen auf ein sauberes Geschirrtuch stürzen und komplett erkalten lassen.

Viel Erfolg,

Lovely Greetings,

Milli

 

Ein Gedanke zu „Biskuit/ Wiener Boden (hell)

  1. Sehr gut geschrieben….
    im ersten Teil knapp und knackig für die, die schon mal etwas mit dem Backen zu tun hatten und der zweite Teil ist toll erklärt für Einsteiger!

    Ich suche immer Rezepte, wobei es mir nur um das Grundrezept/Zutaten geht, da werde ich hier auf den ersten Blick fündig.
    Wenn ich andere Anleitungen/Rezepte lese, schreibe ich sie mir in mein eigenes Buch, kurz und knapp, weil mich das ganze drum herum geschriebsel irre macht.
    Das Zubereiten hast du auf den Punkt gebracht! So wie ich es mag…..nun brauche ich es nicht mehr in mein Buch schreiben.

    Doch hat es mir viel Freude gemacht, den rest zu lesen. Die Tipps und Tricks sind hilfreich.

    Nach deiner Anleitung würde ich jetzt auch den Boden selber machen und nicht kaufen. :o)
    Selber machen schmeckt halt immer besser! Vor allem weiss man, was drin ist!!!!!

    Ich freu mich auf weiters von dir………mach weiter so, wird bestimmt super! Einen Fan hast du bereits

    Bussi deine Mama

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